Cedeira

Ich hatte auf Segeln gehofft, aber es gab überhaupt keinen Wind. So wurde halt motort und selbst als eine Stunde vor Ankunft der Wind (von vorne) immer stärker zunahm, hatte ich keine Lust, die Segel zu setzen. Die Wellen waren sehr unangenehm und kamen aus allen möglichen Richtungen und ich wollte eigentlich nur ankommen und nicht nochmal ein paar Stunden kreuzen. Wir hatten mittlerweile 6 Bft und der Motor war dafür auch nicht stark genug und so wurden aus der letzen Stunde zwei. Aber als wir dann in die Ría de Cedeira einbogen wurde alles plötzlich ruhig.

Die Ankerbucht war voll, aber damit war zu rechnen. Aber einer der Vorteile eines kleinen Schiffes mit wenig Tiefgang ist, daß man dort ankern kann, wo andere nicht hinkönnen. Wir fanden einen guten ruhigen Platz und ich verbrachte den Rest des Tages damit, meinen verdorbenen Magen zu kurieren. Wo ich den herhatte, wußte ich nicht, aber alles hatte die Nacht vorher angefangen und ich hatte nicht schlafen können.
Die Nacht vor Anker war sehr ruhig und ich schlief 9 Stunden durch. Mein Magen war immer noch nicht ganz ok und so gab’s schwarzen Tee zum Frühstück und danach wurde das Dinghy aufgepumpt um in den Ort zu fahren.


2 Antworten auf „Cedeira“

  1. Lieber Kai,
    bin jetzt seit Tagen aufmerksamer Leser deines Blocks und bin ganz begeistert! Du verdienst meinen vollen Respekt! Schön das ich ein wenig Teilnehmen darf bei diesem Abenteuer. Ich bin in Gedanken bei dir und wünsche dir Mast- und Schotbruch. Weiter so! Dein Tim

    1. Lieber Tim!
      Danke Dir. Bin selbst gespannt, wie’s weitergeht. Morgen wahrscheinlich erstmal Richtung Lissabon, nachdem sich das Wetterfenster, mit dem ich direkt bis nach Madeira könnte scheinbar nicht oder nicht so bald einstellen will.
      Viele Grüße an alle und macht’s gut
      Kai

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